Nachhaltig drucken.
Bewusst handeln.

Wir sind eine der wenigen Druckereien in Deutschland mit Blauer-Engel-Zertifizierung – sowohl im Offset- als auch im Digitaldruck.
Seit 2007 stehen wir für umweltfreundliche Produktion, zukunftsfähiges Denken und echte Partnerschaft.

NACHHALTIG DRUCKEN.
ZERTIFIZIERT VORAUSDENKEN.

Wir sind die erste Druckerei in der Region Hannover mit Blauer-Engel-Zertifizierung – sowohl im Offset- als auch im Digitaldruck. Nur 1 % aller Druckereien in Deutschland sind überhaupt zertifiziert, nur sieben erfüllen beide Verfahren. Als 3M-zertifizierter Partner setzen wir seit 2007 auf nachhaltige Produktion, Verantwortung und Qualität.

Offsetdruck

Klassischer Bogenoffsetdruck für höchste Ansprüche. Ideal für große Auflagen und brillante Qualität.

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Digitaldruck

Flexibler Digitaldruck für kleinere Auflagen. Schnell, individuell und perfekt für personalisierte Inhalte.

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Weiterverarbeitung

Von Falzen bis Stanzen – wir sorgen für den perfekten Feinschliff Ihrer Druckprodukte.

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Werbetechnik

Plakate, Banner oder Fahrzeugbeschriftung – auffällige Werbung für jeden Einsatzbereich.

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TExtilmanufaktur

Textildruck und Stickerei in Profiqualität – für Workwear, Events oder individuelle Kollektionen.

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Werbeartikel

Individuelle Werbemittel mit Ihrem Branding – nachhaltig produziert und wirkungsvoll gestaltet.

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Digitale Lösungen

Multimedia-PDFs, Webdesign und Web2Print – digitale Tools als Ergänzung zum Print.

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Lettershop

Personalisierung, Kuvertierung und Versand aus einer Hand – effizient und zuverlässig.

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Umweltfreundlich? Ja, und zwar nachweisbar!

Unsere Druckerzeugnisse tragen den Blauen Engel – ein staatlich anerkanntes Umweltzeichen, das eine unabhängige Stelle vergibt und regelmäßig überprüft. Deine Broschüre, Deinen Katalog oder Dein Mailing darfst Du deshalb umweltfreundlich nennen, auch unter der neuen EU-Richtlinie. Mehr dazu erfährst Du auf unseren Detailseiten zum Thema.

UNTERNEHMEN

Wir sind mehr als eine Druckerei – wir sind Partner auf Augenhöhe. Lerne unser Team, unsere Standorte und unsere Philosophie kennen.

Nachhaltigkeit

Als zertifizierte Druckerei übernehmen wir Verantwortung. Entdecke, wie wir ökologisch und klimabewusst produzieren.

KARRIERE

Werde Teil unseres Teams! Wir bieten sichere Jobs, moderne Technik und ein wertschätzendes Miteinander.

Häufige Fragen zu unserer Umweltdruckerei

Antworten auf die Fragen über nachhaltiges Drucken, die im Beratungsgespräch immer wieder auftauchen.

Ab wann gilt eine Druckerei als nachhaltig?

Wenn eine unabhängige Stelle geprüft hat, wie produziert wird – nicht, wenn eine Druckerei es von sich behauptet.

Der Blaue Engel ist das staatliche Umweltzeichen für nachhaltige Druckerzeugnisse; registriert ist er dort als DE-UZ 195. Herausgeber ist das Bundesumweltministerium, ausgegeben wird das Zeichen über die RAL gGmbH, und die Vergabekriterien stammen vom Umweltbundesamt. Ein eigenes Siegel vergeben wir also nicht, und zertifizieren können wir niemanden – wir erfüllen aber die offiziellen Kriterien und stellen uns regelmäßig der Prüfung. Unsere Zertifizierung ist also stets aktuell.

Geprüft wird dabei nicht nur das fertige Erzeugnis, sondern der gesamte Druckprozess dahinter: welches Papier verwendet wird, welche Druckfarben und Lacke zum Einsatz kommen, welche Chemie in Feucht- und Waschmitteln steckt und ob sich das Produkt später wieder deinken lässt – also im Recyclingprozess wieder von der Druckfarbe trennen und zu neuem Papier verarbeiten.

Geprüft wird das Produkt, nicht die Absicht

Entscheidend ist die Logik dahinter: Der Blaue Engel arbeitet mit Ausschlusskriterien. Ein Stoff ist zugelassen oder er ist es nicht – etwa bei Lösemitteln, Bioziden oder Schwermetallen in Farben. Gute Werte an anderer Stelle gleichen einen Verstoß nicht aus. Deshalb sagt das Zeichen etwas über Dein konkretes Produkt aus und nicht über die allgemeine Haltung eines Unternehmens.

Darin liegt der Unterschied zu einer Druckerei, die einzelne Maßnahmen ergriffen hat. Ökostrom zu beziehen ist richtig, eine LED-Umrüstung in der Halle ebenso. Beides berührt aber weder Papier noch Farbe noch Weiterverarbeitung. Genau deshalb ist die Zahl so klein: Bundesweit trägt nur etwa ein Prozent der Druckereien überhaupt ein Zertifikat, und die strengen Kriterien im Offsetdruck wie im Digitaldruck erfüllen sieben Betriebe. Wir sind einer davon.

Was Du im Zweifel vorlegen kannst

Ein Punkt wird oft übersehen: Ein Umweltzeichen kann auch wieder entzogen werden. Wer es dauerhaft führen will, muss die in den Projekten eingesetzten Materialien laufend nachweisen und sich wiederkehrenden Prüfungen stellen. Diese Kontrolle von außen ist der eigentliche Unterschied zwischen einer verifizierten Aussage und einer reinen Werbeaussage.

Ab dem 27. September 2026 ist dieser Unterschied auch rechtlich verankert – was das für Deine Werbung bedeutet, steht in der nächsten Frage. Für Dich heißt das ganz praktisch: Wir können belegen, dass wir nachhaltig drucken, und das wirkt sich auch auf Deine Produkte aus. Irgendwann fragt jemand nach – der Prüfungsausschuss, die Pressestelle oder ein Mitglied will wissen, warum eine Broschüre so produziert wurde.

Dann hilft keine Zusage weiter, sondern unsere Zertifizierung nach dem Blauen Engel. Was Du dafür in der Hand hast, bekommst Du mit dem Auftrag: Registriernummer, Nachweis über die Herkunft des Papiers und eine Übersicht der eingesetzten Materialien. Weitergeben kannst Du das unverändert – an eine Vergabestelle ebenso wie an Dein Gremium. Eine Nachhaltigkeitsgarantie stellt Dir niemand aus, ein überprüfbares Dokument schon.

Darf ich meine Drucksachen noch „umweltfreundlich" nennen?

Ja – solange ein geprüftes Umweltzeichen dahintersteht. Bei Deinen Aufträgen ist das gegeben.

Falls Dir aufgefallen ist, dass Werbetexte bei grünen Aussagen zurückhaltender klingen als vor einigen Jahren: Dahinter steckt neues EU-Recht. Die Richtlinie 2024/825 – in der Branche kurz EmpCo genannt – gilt ab dem 27. September 2026 und macht Schluss mit Umweltlob, das niemand belegen kann.

Der Kern in einem Satz: Wer allgemein von „umweltfreundlich", „nachhaltig" oder „ökologisch" spricht, muss eine geprüfte Umweltleistung dahinter setzen können. Eigene Logos, selbst erfundene Siegel und grüne Blattmotive reichen dafür nicht mehr. Staatlich anerkannte Umweltzeichen genügen dagegen: Was den Blauen Engel trägt, ist von der Einschränkung ausgenommen.

Was das für Deinen Auftrag bedeutet

Deine bei uns gefertigten Erzeugnisse tragen dieses Zeichen. Damit ist die Anforderung erfüllt, und Du kannst Broschüre, Katalog oder Mailing weiterhin als umweltfreundlich ausloben – samt Unterlagen, die Du bei einer Rückfrage vorlegen kannst. Einen Antrag musst Du nirgends stellen. Ein Siegel bekommst Du von uns ebenfalls nicht: Geprüft werden wir, ausgezeichnet wird das Erzeugnis.

Zwei Grenzen gehören dazu. Der Nachweis reicht so weit wie die Produktion – er umfasst nicht Deinen Betrieb, Deinen Markenauftritt oder Ware aus anderen Häusern. Und für Klimaaussagen gilt eigenes, schärferes Recht. Ein Produkt als klimaneutral zu bewerben, weil Emissionen über Zertifikate ausgeglichen wurden, ist künftig unzulässig, und daran ändert kein Nachweis etwas. Der Blaue Engel hilft dort nicht weiter, weil er Treibhausgase nicht bewertet. Was wir im Betrieb tatsächlich einsparen, lässt sich dagegen belegen. Willst Du damit werben, formulieren wir das gemeinsam, bevor der Text steht.

Welche Produkte lassen sich nachhaltig drucken?

Fast alles, was Du heute konventionell bestellst – und mehr, als die meisten zunächst vermuten würden.

Klartext? Klassische Printprodukte lassen sich ohne Einschränkung nachhaltig produzieren: Visitenkarten, Briefpapier, Flyer, Broschüren, Kataloge, Geschäftsberichte, Kalender, Plakate, Mailings und Verpackungen.

Ob ein Auftrag im Offsetdruck oder im Digitaldruck läuft, entscheidet die Auflage. Der Bogenoffset spielt seine Stärken bei großen Mengen aus, wenn höchste Ansprüche an die Farbwiedergabe gelten; der Digitaldruck bei kleinen Mengen, kurzen Terminen und personalisierten Inhalten. Beide Verfahren sind bei uns zertifiziert – Du nennst uns also einfach Dein Wunschprodukt.

Wo wir mitdenken, bevor die Maschine läuft

Der häufigste Fehler passiert ganz am Ende. Du hast ein geprüftes Papier gewählt, die Farben stimmen – und dann bekommt der Umschlag noch eine Folienkaschierung. Damit ist ein sonst einwandfrei gedrucktes Produkt für das Recycling nicht mehr zu gebrauchen. Falzen, Stanzen und Klebebindung sind dagegen unproblematisch. Sag uns deshalb einfach, welche Wirkung Du willst: Oft erreicht ein Dispersionslack denselben Effekt, ohne dass Rohstoffe verloren gehen.

Das gilt nicht nur fürs Papier. Auch ein Banner, eine Fahrzeugbeschriftung oder 200 T-Shirts fürs Sommerfest lassen sich aus geprüften und innovativen Materialien fertigen – in der Werbetechnik sind wir dafür 3M-zertifiziert, in der Textilmanufaktur sagen wir Dir, welche Nachweise für die jeweilige Ware vorliegen. Bei Werbeartikeln fragen wir Dich zuerst, wer sie eigentlich bekommt. Denn ein Produkt, das jemand behält, wirkt länger als drei, die im Müll landen.

Manchmal ist die günstigste Lösung, weniger zu drucken. Wenn zwölf Standorte denselben Flyer brauchen, aber jeder eine andere Auflage, richten wir Dir ein Web2Print-Portal ein: Jeder bekommt Zugriff auf seine freigegebene Version und ruft nur die Menge ab, die er wirklich braucht. So steht am Ende nichts im Lager, das Jahre später vernichtet wird. Und wenn verschickt wird, übernimmt unser Lettershop Personalisierung, Kuvertierung und Versand – wer genauer adressiert, spart Porto und Material zugleich. Die grafischen Arbeiten und die Medienproduktion machen wir auf Wunsch gleich mit.

Was zeichnet das Umweltdruckhaus aus?

Dass wir an Stellen ansetzen, die Du auf der Rechnung nie siehst.

Beim Material fängt es an. Wir schauen nicht nur, welches Papier auf Deinem Auftrag steht, sondern auch auf die Prozesse und darauf, welche Farben und Lacke daraufkommen, was in Feuchtwasser und Waschmitteln steckt und was mit den Reststoffen passiert. Bei Folien für die Werbetechnik und bei Textilien stellen wir dieselben Fragen, nur mit anderen Antworten. Du musst sie nicht stellen. Als Druckerei, die sich dem Umweltschutz verschrieben hat, haben wir sie beantwortet, bevor Deine Datei in die Vorstufe geht.

Den Strom dafür beziehen wir seit 2006 an allen Standorten als Ökostrom und erzeugen zusätzlich einen Teil unseres Stroms selbst. Effiziente Druckmaschinen brauchen davon weniger und laufen mit weniger Makulatur an. Das bringt bei kleinen Auflagen oft mehr als jede Diskussion über die Papiersorte.

Ausgeliefert wird bei uns seit 2011 mit Elektrofahrzeugen. Unsere drei Standorte in Langenhagen, Altwarmbüchen und am Steinhuder Meer halten die Wege in der Region Hannover kurz. Das ist der Teil des Umweltschutzes, der sich am leichtesten rechnen lässt: Jeder Kilometer, den wir einsparen, ist ökologisch und wirtschaftlich derselbe Gewinn. Und weil wir nah dran sind, scheitert bei uns kein kurzfristiger Termin am Transportweg.

Am meisten holen wir allerdings aus der Planung. Wir legen Deinen Auftrag so an, dass Bogen und Format zusammenpassen und möglichst wenig Ressourcen verbrauchen. Das senkt Deine Kosten und den Verbrauch im gleichen Schritt. Reststoffe trennen wir konsequent für das Recycling; der ganze Prozess wird von uns optimiert. Für genau diese Abläufe haben wir 2014 am Ökoprofit-Programm teilgenommen.

Außerdem: Wir produzieren dort, wo wir auch leben. Deshalb beschäftigt uns das Thema seit 2006, und deshalb bleiben wir im Austausch – 2012 haben wir das Umweltforum Hannover mitgegründet, wir sind im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung und seit 2017 im IHK-Ausschuss Umwelt und Energie. Dort hören wir früh, was sich bei Vorgaben und Materialien ändert, und geben es weiter, bevor es Dich einholt. Für umweltbewusste Auftraggeber aus Wirtschaft und Verwaltung ist eine ressourcenschonende Herstellung eine langfristige Aufgabe. Wir sehen das genauso.

Wie unterstützt das Umweltdruckhaus mein Unternehmen?

Wir nehmen Dir den Nachweis ab – und die Arbeit, die daran hängt.

Was wir damit konkret meinen? Unternehmen, Behörden, Verbände, Parteien, Ministerien und Tourismusregionen stehen in derselben Situation: Beschaffung muss begründet werden. Vor Gremien, vor Vergabestellen und vor der Öffentlichkeit. Wer öffentliche Mittel oder Verbandsbeiträge verantwortet, braucht dafür kein Versprechen, sondern ein Dokument. Nachhaltige Beschaffung scheitert in der Praxis selten am Willen, sondern an der Dokumentation.

Bei uns gehören diese Unterlagen zum Auftrag und nicht zum Aufpreis. Du bekommst sie in einer Form, die sich ohne Umbau in einen Umweltbericht oder eine Vergabeakte übernehmen lässt: was gedruckt wurde, auf welchem Papier, in welchem Verfahren und unter welcher Registriernummer. Und weil unsere Druckerzeugnisse in beiden Verfahren zertifiziert sind, darf der Blaue Engel auf Deinem Produkt stehen. Zertifiziert ist also das Erzeugnis, das bei uns entsteht – Du kannst den Nachweis nach außen zeigen, ohne selbst ein Verfahren durchlaufen zu müssen.

Wir besprechen alles im Voraus

Vorher betrachten wir gemeinsam Druckprodukt, Auflage, Format, Material, Druckverfahren und die gewünschte Umweltkommunikation. Ziel ist eine Lösung, bei der Produktgestaltung, zertifizierte Herstellung und Aussage zusammenpassen. Es kommt regelmäßig vor, dass wir von einer Idee abraten, weil sie das Produkt teurer und schlechter recycelbar macht, ohne dass die Wirkung steigt. Für wiederkehrende Drucksachen richten wir Vorlagensysteme ein, auf die Standorte und Ortsverbände selbst zugreifen – so druckt am Ende niemand auf eigene Faust nach.

Jetzt ist außerdem der richtige Zeitpunkt, vorhandene Drucksachen, Umweltbotschaften und eingesetzte Siegel einmal durchzusehen. Ein Punkt ist uns dabei besonders wichtig: Die Anforderungen an Umweltaussagen werden strenger, nicht lockerer – die EmpCo-Richtlinie ist dabei nur der Anfang. Wer heute Werbeaussagen verwendet, die er morgen nicht mehr belegen kann, muss Material vernichten und Texte neu schreiben lassen. Was in unserem Haus entsteht, ruht dagegen auf einem geprüften Nachweis. Wie Du damit wirbst, entscheidest Du – und wir sagen Dir, was unser Nachweis abdeckt und was nicht.

In Ausschreibungen kann ein einzelner Nachweis über die Wertung entscheiden. Wir stellen Dir deshalb auf Anfrage alle Belege als Paket zusammen und legen es für wiederkehrende Vergaben ab, damit es beim nächsten Mal in Minuten verfügbar ist. Ruf uns unter 0511 4757670 an oder schreib an info@umweltdruckhaus.de – unverbindlich und ohne dass Du druckfertige Daten brauchst.

Warum dürfen wir uns Umweltdruckerei nennen?

Weil der Anspruch bei uns im Namen steht – und weil wir ihn belegen können, seit Jahrzehnten und mit Zertifikaten.

Umweltdruckerei darf sich fast jeder nennen, die Bezeichnung ist nicht geschützt. Genau deshalb haben wir sie uns nicht ausgedacht, sondern erarbeitet. Wer den Umweltschutz ins Firmenschild schreibt, kann sich nicht aussuchen, wann er gerade passt: Der Anspruch gilt bei jedem Auftrag, in jeder Abteilung und bei jeder Prüfung, die uns ins Haus kommt. Uns war das von Anfang an lieber so.

Worauf unser Name aufbaut

Wir haben uns zwei Prüfungen gestellt statt einer: eine für den Offsetdruck, eine für den Digitaldruck. Erneuert werden beide regelmäßig. Für Dich ist daran das Praktische wichtiger als das Formale: Dein Katalog in 30.000 Exemplaren und die dreißig personalisierten Einladungen dazu tragen dasselbe Zeichen. Es gibt keine Produktgruppe in Deinem Portfolio, die aus dem Nachweis herausfällt, nur weil sie in der kleineren Auflage läuft.

Beim Papier kommt FSC hinzu, denn das Siegel beantwortet eine andere Frage: die nach dem Rohstoff. Über eine geschlossene Lieferkette belegt es, dass Wälder verantwortungsvoll und unter ökologisch wie sozial fairen Bedingungen bewirtschaftet werden. Erst beide Nachweise zusammen ergeben ein vollständiges Bild – Managementsysteme wie EMAS oder ISO 14001 prüfen die Abläufe, Standards wie Cradle to Cradle die Kreislauffähigkeit.

Und weil unser Name nicht am Papier endet: In der Werbetechnik sind wir 3M-zertifiziert. Ein Siegel für Druckerzeugnisse gilt nämlich nicht automatisch für Dein Banner oder Dein T-Shirt. Bei Textilien und Werbeartikeln klären wir die Nachweise deshalb für jedes Produkt einzeln, statt sie pauschal mitzubehaupten.

Wo wir uns bewusst zurückhalten

Ein eigenes Siegel haben wir nie entworfen, obwohl es naheliegend gewesen wäre. Ein grünes Logo mit Blattmotiv ist schnell gestaltet – es ersetzt aber keine Prüfung durch eine unabhängige Stelle, genauso wenig wie ein Zeichen, das sich eine Branche selbst als Initiative gibt. Wir wollten lieber ein Zertifikat, das jemand anderes ausstellt.

Denselben Maßstab legen wir beim Ausgleich von Emissionen an. Was sich nicht vermeiden lässt, wird über ClimatePartner in anerkannten Klimaschutzprojekten ausgeglichen, aber ein finanzieller Ausgleich ersetzt das Reduzieren nicht. Bei uns kommt deshalb erst das Vermeiden, dann das Ausgleichen. Und wir ziehen die Grenze auch in der Kommunikation: Was im Betrieb wirklich sinkt, darf am Erzeugnis stehen. Der ausgeglichene Rest bleibt eine Maßnahme unseres Hauses und wandert nicht auf Deine Broschüre.

Was Du davon hast

Du musst uns nichts abfragen. Prüfstelle, Nummer und Geltungsbereich unserer Zertifikate schicken wir Dir auf einen Anruf hin zu, auch dann, wenn Du am Ende woanders bestellst. Glaubwürdigkeit entsteht ohnehin erst, wenn Gestaltung, Material, Produktion und Aussage zusammengehören, und nicht, wenn ein Zeichen irgendwo abgebildet ist. Wenn Du bei uns druckst, tragen Deine nachhaltigen Druckprodukte das Umweltzeichen sichtbar. Genau dafür stehen wir mit unserem Namen.

Welche Vorteile hat eine Umweltdruckerei für meine Druckaufträge?

Am Ergebnis siehst Du keinen Unterschied. An der Wirkung schon.

Die Sorge, dass ökologische Produktion Abstriche bedeutet, stammt aus einer Zeit, in der sie berechtigt war. Heute arbeiten wir mit Öko-Druckfarben und geprüften Materialien und erreichen damit dieselbe Präzision wie im konventionellen Verfahren: Farbbrillanz, Passgenauigkeit, Haptik. Der Unterschied steckt nicht im Druckbild, sondern in den Unterlagen, die dazugehören. Wer nicht weiß, nach welchem Standard ein Muster gedruckt wurde, sieht es dem Bogen auch nicht an.

Ein Vorteil zeigt sich sogar erst beim zweiten Auftrag. Weil Papier, Farben und Einstellungen bei uns dokumentiert sind, sieht die Nachauflage aus wie die erste. Bei Geschäftsberichten, Magazinen oder Reihen, die über Jahre laufen, zählt solche Verlässlichkeit oft mehr als ein Rabatt beim Einkauf. Und sie gilt über die Gewerke hinweg: Dein Firmenrot sieht auf der Broschüre, dem Messebanner und dem Team-Shirt gleich aus, weil alles aus einem Haus kommt.

Was Dein Produkt beim Empfänger auslöst

Hochwertige Printprodukte wirken anders, wenn ihre Herkunft belegt ist. Ein Mailing auf Recyclingpapier mit Umweltzeichen sagt etwas über Dich, bevor der erste Satz gelesen wird. Das zählt besonders dort, wo Du Menschen um Vertrauen bittest: bei Mitgliederwerbung, Spendenaufrufen oder Bürgerinformationen. Nach innen wirkt es genauso stark. Teams, Mitglieder und Bewerber merken, ob eine Organisation ihre eigenen Ansprüche auch bei den Drucksachen einhält. Ein Geschäftsbericht auf geprüftem Papier unterstreicht das Kapitel über Verantwortung darin, statt ihm zu widersprechen.

Und weil die Emissionen dokumentiert sind, die bei der Produktion anfallen, leisten Deine Drucksachen einen Beitrag für Natur und Klima, den Du mit Zahlen belegen kannst, statt ihn zu behaupten. Die Zahlen dazu haben wir parat.

Welches Papier passt zu welchem Druckprodukt?

Das entscheiden Zweck, Lebensdauer und Optik – in dieser Reihenfolge.

Geprüfte Sorten gibt es inzwischen für jeden Einsatz, die Frage ist nur, welche zu Deinem Produkt passt. Und die klärt sich am schnellsten über die Lebensdauer: Ein Mailing wird gelesen und weggeworfen, ein Imagekatalog liegt drei Jahre im Empfang, eine Urkunde soll dreißig Jahre halten.

Recyclingpapier oder Frischfaser?

Für Mailings, Formulare, Geschäftsdrucksachen und Broschüren mit kurzer Halbwertszeit ist Recyclingpapier die erste Wahl. Papiere mit dem Blauen Engel bestehen ganz oder überwiegend aus Altpapier: Sorten nach DE-UZ 14a garantiert zu 100 Prozent, Sorten nach DE-UZ 72 überwiegend und in der Praxis meist ebenfalls vollständig. Die Herstellung braucht dabei deutlich weniger Wasser und Energie als bei Frischfaser. Die Zeiten, in denen recyceltes Papier grau war und beim Falzen brach, sind vorbei: Umweltschonend hergestellte Sorten gibt es heute in hohen Weißgraden.

Frischfaser lohnt sich, wenn Volumen, Steifigkeit oder ein besonderer Griff gebraucht werden. Mit FSC ist auch hier die Herkunft belegt, nur der Rohstoff ist ein anderer – die Wälder werden nachweislich bewirtschaftet und nicht abgebaut. Holz bindet außerdem Kohlenstoff, und diese Speicherung bleibt erhalten, solange das Material im Kreislauf geführt wird.

Ein Sonderfall sind Unterlagen, die aufbewahrt werden müssen: Satzungen, Urkunden, Ratsvorlagen. Dafür gibt es alterungsbeständige Papiere, die nach Jahrzehnten nicht vergilben oder brüchig werden. Sag uns, wie lange die Aufbewahrungsfrist läuft, dann prüfen wir, welche Sorte dafür in Frage kommt.

Zwei Details, die gern untergehen

Die Grammatur: Wer zwanzig Gramm zu schwer wählt, zahlt bei einer Massensendung Porto, Material und Transport gleich dreifach. Und die Opazität: Zu dünne Sorten lassen Bilder durchscheinen, was bei Formularen und Geschäftsberichten störend wirkt.

Mischformen sind übrigens erlaubt und oft die beste Lösung – Recyclingpapier im Innenteil, ein FSC-Papier für den Umschlag. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Rohstoffen scheitert also nicht am Angebot. Entscheiden solltest Du trotzdem mit dem Muster in der Hand: Wir legen Bögen der infrage kommenden Sorten bereit, bevor wir die volle Auflage drucken.

Kostet nachhaltiger Druck mehr als konventioneller?

Meist weniger, als Du denkst – und häufig gar nichts.

Der Grund ist einfach: Geprüfte nachhaltige Papiere sind keine Sonderanfertigung mehr. Recyclingpapier wird in großen Mengen hergestellt und kostet in vielen Sorten dasselbe wie herkömmliches Papier – es schont Ressourcen, ohne dass Du dafür zahlst. Auch zertifizierte nachhaltige Frischfaser für hochwertige Produkte ist im Handel längst normal. Günstig oder schonend für die Natur drucken ist also selten eine Entweder-oder-Frage: Der Materialpreis ist die kleinste Position auf Deinem Angebot.

Wo Dein Budget wirklich hingeht

Der wichtigste Aspekt ist das Format. Ein Zentimeter zu breit, und aus vier Nutzen auf dem Druckbogen werden drei: Der Papierbedarf steigt um ein Drittel, ohne dass Dein Produkt größer aussieht. Danach folgen Sonderfarben, Veredelung und der Termin – ein Express-Auftrag kurz vor dem Wochenende kostet zuverlässig mehr als jede ökologische Entscheidung.

Der teuerste Posten überhaupt bleibt aber die falsch geschätzte Menge. Wer zu knapp kalkuliert und nachbestellen muss, zahlt Einrichtung und Rüstzeit zweimal. Wer zu großzügig plant, lagert Kartons, die drei Jahre später mit einer veralteten Telefonnummer im Altpapier landen. Effiziente Druckmaschinen fangen kleine Mehrkosten beim Material auf, eine falsche Auflage nicht.

Deshalb rechnen wir jeden Druckauftrag vorab durch, auf Wunsch in beiden Varianten. Du siehst dann schwarz auf weiß, was die nachhaltige Wahl für Deine Projekte real kostet, statt damit nur zu spekulieren. Bei kleinen Mengen ist häufig der Digitaldruck die günstigere Lösung, bei großen der Bogenoffset. Und wenn eine Sonderlösung viel kostet und wenig bringt, sagen wir Dir das offen, statt eine Variante grün zu rechnen, die sich nicht trägt.

Reden wir über Dein Vorhaben

Du weißt, was Dein Produkt leisten soll. Wir wissen, was auf der Maschine passiert. Zusammen kommt dabei die Lösung raus, die zu Deinem Budget, Deiner Deadline und Deinem Anspruch passt. Ruf an und beschreib Deine Idee einfach in eigenen Worten.

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