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Der Offsetdruck eignet sich besonders für hohe Auflagen. Dieses sogenannte Flachdruckverfahren liefert gestochen scharfe Druckbilder mit brillanter Farbwiedergabe.
Ideal für Flyer, Broschüren, Kataloge & mehr
Konstante Qualität vom ersten bis zum letzten Bogen
Offsetdruck für anspruchsvolle Projekte: effizient, hochwertig und auf Wunsch nach DE-UZ 195 zertifiziert. Ob Standardprodukt oder Speziallösung – wir liefern, was Du brauchst.
Für hohe Auflagen: Flexibel im Format, zuverlässig in der Qualität.
Metallic, Lack, Prägung – wir machen Deine Printprodukte zu echten Blickfängen.
Von der ersten Idee bis zur Auslieferung: Wir begleiten Dich persönlich.
Zertifizierte Produktion für geeignete Druckerzeugnisse – geprüft je Auftrag.
Offsetdruck eignet sich immer dann, wenn hohe Qualität und große Auflagen gefragt sind – und das wirtschaftlich, schnell und mit geringer Makulatur.
Briefpapier, Visitenkarten, Kuverts, Präsentationsmappen u.v.m.
Mehrseitige Produkte mit brillanter Farbwirkung und perfektem Satzbild.
Ideal für Messen, Kampagnen und bundesweite Aktionen.
Auf Recyclingpapier nach Blauer Engel DE-UZ 195 – hochwertig und belegbar.














Wir sind mehr als eine Druckerei – wir sind Partner auf Augenhöhe. Lerne unser Team, unsere Standorte und unsere Philosophie kennen.

Blauer Engel DE-UZ 195 für geeignete Druckerzeugnisse. Entdecke, welche Maßnahmen dahinterstehen und wofür sie gelten.

Werde Teil unseres Teams! Wir bieten sichere Jobs, moderne Technik und ein wertschätzendes Miteinander.
Der Offsetdruck ist das bekannteste der großen Druckverfahren und für hohe Auflagen weiterhin das wirtschaftlichste. Eine Einordnung vorweg: Wenn wir von umweltfreundlichem Offsetdruck sprechen, meinen wir Druckerzeugnisse nach dem Blauen Engel DE-UZ 195. Vergeben wird dieses Umweltzeichen von unabhängiger Stelle, nicht von uns – wir erfüllen seine Kriterien und lassen uns daran messen.
Ein indirektes Druckverfahren – Dein Papier berührt die Druckform nie.
Dein Motiv wird zunächst auf eine dünne Aluminiumplatte übertragen. Diese Platte ist die Druckform, das Druckmotiv liegt darauf als hauchdünne Schicht: Sie nimmt an den druckenden Stellen Farbe an und überall sonst Wasser. Dass das funktioniert, liegt an einer Alltagsbeobachtung – Fett und Wasser mischen sich nicht. Die Farbe wandert anschließend von der Platte auf einen Gummizylinder und erst von dort auf den Bedruckstoff. Genau dieser Umweg gibt dem Offsetdruckverfahren seinen Namen: offset, also abgesetzt.
Das Prinzip klingt umständlich, hat aber zwei Gründe. Weil der weiche Gummizylinder dazwischenliegt, lassen sich unterschiedliche Papiere gleichmäßig bedrucken – von glattem Bilderdruck bis zu rauem Recyclingpapier. Und die Bildpunkte bleiben auch bei feinen Rastern scharf.
Für die vier Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz belichten wir je eine Platte, eine Sonderfarbe für Deine Hausfarbe kommt als fünfte dazu. Das erklärt zwei Dinge, die Dir in jedem Angebot begegnen: warum ein einfarbiges Formular günstiger ist als ein vierfarbiger Katalog, und warum sich Änderungen nach der Freigabe nicht mehr eben so einschieben lassen.
Ist die Druckmaschine eingerichtet, läuft sie sehr schnell, mit gleichbleibend guter Farbwiedergabe vom ersten bis zum letzten Bogen. Wir drucken im Bogen- und im Rollenoffset. Der Bogenoffset eignet sich für Broschüren, Kataloge und Plakate; der Rollenoffset spielt seine Stärke bei sehr großen Mengen aus, etwa bei Zeitschriften.
Nicht unsere Einschätzung, sondern die Kriterien des Blauen Engels – und die Entscheidungen, die daraus folgen.
Beim alleinigen Blick auf das Papier bleibt zu viel offen. Im eigentlichen Druckprozess stecken mehrere Stellschrauben, und jede verändert die Bilanz. Genau dort setzt das Umweltzeichen Blauer Engel an. Sein Kriterienkatalog für Druckerzeugnisse, DE-UZ 195, geht weit über den Bedruckstoff hinaus: Farben und Klebstoffe gehören dazu, ebenso Energieverbrauch, Emissionen und die Recyclingfähigkeit des fertigen Produkts. Welche Stoffe zulässig sind und welche nicht, gibt das Umweltzeichen verbindlich vor – nicht als Empfehlung, sondern als Bedingung. Vier der folgenden fünf Punkte sind deshalb keine Selbstverpflichtung, sondern Vorgaben, die wir einhalten müssen. Der fünfte ist unsere eigene Entscheidung:
Druckfarben: Wir verwenden mineralölfreie Farben auf Basis nachwachsender Öle statt der herkömmlichen Mineralölfarben. Damit fällt ein Rohstoff weg, der sich nicht erneuern lässt – Mineralöl ist ein fossiler Ausgangsstoff.
Feuchtmittel: In vielen Betrieben steckt Isopropylalkohol im Feuchtwasser. Der verdunstet während des Drucks vollständig – man riecht es in der Halle. Alkoholfreie oder alkoholreduzierte Feuchtwerktechnik senkt diese Emissionen deutlich.
Druckplatten: Moderne Plattenbelichtung braucht weniger Chemikalien als früher, und die Aluminiumplatte lässt sich als Metall wiederverwerten, statt sie zu entfernen und zu entsorgen.
Makulatur: Der unsichtbare Posten. Bei jedem Auftragswechsel laufen Bogen durch die Maschine, bis Farbe und Register exakt sitzen. Optimierte Prozesse beim Einrichten reduzieren diese Menge deutlich – und damit Papier, Farbe und Zeit gleichzeitig.
Energie: Effiziente Maschinen senken den Energieverbrauch pro tausend Bogen. Den Strom dafür beziehen wir zu 100 % aus erneuerbaren Quellen, einen Teil davon aus der eigenen Photovoltaikanlage – dieser Punkt ist unsere eigene Entscheidung und geht über die Vorgaben des Umweltzeichens hinaus.
Am fertigen Produkt siehst Du keinen dieser Punkte. Die ökologische Bilanz entsteht aus der Summe der einzelnen Festlegungen – und die trifft man vor dem Druck, nicht danach. Wer nachhaltig drucken will, muss deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzen.
Kennen musst Du diese Punkte nicht. Unsere Produktionsprozesse sind darauf eingerichtet, und ob wir die Vorgaben einhalten, wird im Rahmen der Zertifizierung regelmäßig überprüft – Umweltschutz im Offsetdruck bleibt so nachprüfbar statt behauptet. Sag uns einfach, welches Produkt Du planst. Dann sagen wir Dir, welche Ressourcen Dein Auftrag bindet und welcher der fünf Punkte dabei den größten Einfluss hat.
Ja – wenn Dein Druckerzeugnis bei uns mit dem Blauen Engel produziert wird, liegt genau der Nachweis vor, den die neuen Regeln verlangen.
Ab dem 27. September 2026 gilt in Deutschland die Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/825, kurz EmpCo für „Empowering Consumers for the Green Transition". Sie räumt mit pauschalen Werbeversprechen auf: Allgemeine Aussagen wie „umweltfreundlich" oder „ökologisch" sind nur noch zulässig, wenn eine geprüfte Umweltleistung dahintersteht. Als Beleg akzeptiert die Richtlinie offizielle Typ-I-Umweltzeichen – und der Blaue Engel ist eines davon. Der Grund: Er beruht nicht auf einer Selbstaussage, sondern wird von einer unabhängigen Stelle vergeben und regelmäßig überprüft. Selbst geschaffene Siegel schränkt die Richtlinie dagegen deutlich ein.
Du musst also kein eigenes Verfahren durchlaufen, Du brauchst ein Produkt, das das Zeichen trägt. Genau das entsteht bei uns: Wenn Du ein Druckerzeugnis mit dem Blauen Engel produzieren lässt, darfst Du es umweltfreundlich nennen. Der Nachweis gilt für das Produkt, das bei uns entsteht – Deine Broschüre, Deinen Katalog, Dein Mailing. Nicht abgedeckt sind Dein Unternehmen, Deine Marke, Produkte, die woanders hergestellt werden, und Drucksachen, die aus anderen Gründen ohne das Umweltzeichen laufen. Dafür bräuchtest Du eigene Nachweise.
Anders liegt es bei „klimaneutral"
Gemeint ist damit meist, dass Emissionen nicht vermieden, sondern über den Kauf von Ausgleichszertifikaten kompensiert werden. Genau diese Aussage, ein Druckerzeugnis sei klimaneutral, ist künftig nicht mehr zulässig, und daran ändert auch ein Zertifikat nichts: Hier fehlt nicht der Beleg, sondern die Aussage selbst trägt nicht. Der Blaue Engel deckt sie nicht ab und soll es auch nicht.
Was bleibt, ist die reale Reduktion, und die ist das stärkere Argument. Mineralölfreie Farben, alkoholreduzierte Feuchtwerktechnik, Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen und die eigene Photovoltaikanlage senken Emissionen tatsächlich, statt sie zu verrechnen. Was wir im Betrieb reduzieren, darf als Eigenschaft Deines Druckerzeugnisses genannt werden. Der ausgeglichene Rest bleibt eine Maßnahme unseres Hauses. Welche Formulierung für Deinen Auftrag trägt, sagen wir Dir vor dem Druck.
Dass Du ihn belegen kannst – und am Ergebnis trotzdem keinen Unterschied siehst.
Umweltfreundliche Druckprodukte werden viele angeboten, nachprüfbare deutlich weniger. Der Blaue Engel ist eines der bekanntesten Umweltzeichen für Druckerzeugnisse und gilt für sie unter der Kennung DE-UZ 195. Wir sind für Offset- und Digitaldruck zertifiziert, was bundesweit nur für wenige Betriebe gilt.
Warum das Vorteile für Dich bringt, veranschaulicht eine typische Situation aus unserem Arbeitsalltag: Wochen nach der Lieferung fragt das Controlling für den Umweltbericht nach, woher das Papier stammt und wie der Katalog produziert wurde. Bei uns liegt das Paket an Antworten schon vorher bereit.
Was Du mit dem Auftrag bekommst
Zum Auftrag gehören die Registriernummer des Umweltzeichens, transparente Nachweise darüber, wie Dein Produkt in der Herstellung entstanden ist, und die Herkunft des eingesetzten Papiers. Diese Unterlagen kannst Du unverändert weitergeben – in eine Ausschreibung, in einen Bericht oder an Dein Gremium. Wer bewusst einkauft, braucht genau diesen Beleg. Alle Zertifikate, die wir selbst erfüllen, legen wir Dir auf Anfrage offen.
Den Blauen Engel vergibt die RAL gGmbH im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die Kriterien dafür entwickelt das Umweltbundesamt. Zertifiziert sind unsere Druckerzeugnisse, weil wir die Kriterien einhalten und uns daraufhin regelmäßig überprüfen lassen. Für Dich heißt das zweierlei: Dein Produkt trägt den Nachweis mit, ohne dass Du selbst ein Verfahren durchlaufen musst. Und die Aussage dahinter stammt von einer unabhängigen Stelle, nicht bloß aus unserer Werbung.
Der Blaue Engel ist vielen Menschen aus dem Alltag vertraut – wer ihn auf einer Broschüre sieht, nimmt sie anders wahr: als etwas, das jemand bewusst entschieden hat. Das zahlt an mehreren Stellen ein. In Ausschreibungen wird nachhaltige Beschaffung immer häufiger abgefragt, Gremien und Geschäftsführungen wollen Belege statt Absichtserklärungen, und auch Bewerber schauen darauf, wie ein Unternehmen arbeitet. Diese Wirkung kannst Du mit uns getrost nutzen – Du wirbst mit einem Nachweis, nicht mit einem Versprechen.
Und die Druckqualität? Legst Du zwei Muster nebeneinander – eines mit Blauem Engel, eines im konventionellen Verfahren gedruckt –, erkennst Du den Unterschied nicht. Brillante Farben, ein sauberes Druckbild und präzise Kanten sind eine Frage der Maschineneinstellung, nicht der Druckfarben.
Als Faustregel ab einigen Hundert Exemplaren – die genaue Grenze hängt am Produkt.
Der Unterschied liegt in der Kostenstruktur. Im Offsetdruck entstehen einmalig die Kosten für die erforderlichen Druckplatten und das Einrichten. Diese Fixkosten verteilen sich auf die Auflage: Je mehr Bogen laufen, desto geringer der Preis pro Stück. Im Digitaldruck gibt es keine Platte, Toner oder Tinte gehen direkt auf das Papier – dafür bleibt der Stückpreis über die gesamte Menge nahezu gleich.
Bei einigen Hundert Exemplaren liegt der Digitaldruck vorn, bei mehreren Tausend der Offsetdruck. Wo genau sich das dreht, verschiebt sich mit jedem Detail: Bei einfarbigen Produkten rutscht der Punkt nach oben, bei Sonderfarben und Veredelungen nach unten. Auch Formate über A3 und besondere Papiere verschieben ihn. Die Wirtschaftlichkeit entscheidet sich also nicht am Verfahren, sondern an Deiner Menge – und an dem, was Du mit dem Produkt vorhast.
Ein Tipp aus der Praxis
Wenn Du unsicher bist, ob eine Auflage überhaupt weggeht, teile sie: Eine kleine Erstauflage im Digitaldruck zeigt Dir, wie das Produkt ankommt, die Nachauflage läuft dann im Offsetdruck. Das ist meist günstiger, als 3.000 Exemplare zu drucken und 1.800 davon nach zwei Jahren zu entsorgen.
Für hohe Auflagen ist der Offsetdruck praktisch unverzichtbar – wer regelmäßig große Mengen bestellt, fährt damit deutlich günstiger. Ausrechnen musst Du das nicht selbst: Wir kalkulieren Deine Auflage auf Wunsch in beiden Verfahren, dann siehst Du den Unterschied schwarz auf weiß.
Fast alle – und der Zweck entscheidet, welches passt.
Vom Recyclingpapier über FSC-zertifizierte Frischfaser bis zu Karton und Feinpapier: Beim Bedruckstoff ist der Offsetdruck flexibel, weil sich der Gummizylinder der Oberfläche anpasst. Für Flyer, Mailings und Formulare ist Recyclingpapier die naheliegende Wahl. Trägt es den Blauen Engel, besteht es ganz oder überwiegend aus Altpapier – nach DE-UZ 14a garantiert zu 100 %, nach DE-UZ 72 überwiegend und in der Praxis meist ebenfalls vollständig.
Für hochwertige Kataloge und Imagebroschüren greifen wir häufiger zu zertifizierter Frischfaser, wenn Volumen oder Weißgrad für Druckprodukte gebraucht werden. FSC belegt dabei die Herkunft der Fasern, ist aber kein staatliches Umweltzeichen. Produkte auf Frischfaser bewirbst Du deshalb mit der Faserherkunft, nicht pauschal als umweltfreundlich.
Warum die Oberfläche über die Farbwirkung entscheidet
Hier wird es interessant, und hier gehen die meisten Überraschungen los. Auf ungestrichenem Papier saugt die Farbe leicht ein, die Rasterpunkte laufen etwas breiter, Bilder wirken weicher und dunkler. Auf gestrichenem Papier bleibt die Farbe oben auf, Fotos werden mit mehr Präzision und Kontrast wiedergegeben. Beides ist kein Fehler, sondern eine Eigenschaft – wir kompensieren es über das Farbprofil, damit Dein Ergebnis der Vorlage entspricht.
Für Dich heißt das: Ein Muster aus der Kollektion sagt Dir, wie sich das Papier anfühlt, aber nicht, wie Deine Bilder darauf aussehen. Welche Sorte am Ende verwendet wird, entscheidest Du deshalb am besten mit dem bedruckten Bogen in der Hand. Wir legen Muster der infrage kommenden Sorten bereit und drucken bei anspruchsvollen Motiven einen Andruck, bevor die volle Auflage läuft.
Für Imagemappen, Umschläge und Verpackungen kommt Karton hinzu. Der braucht andere Einstellungen an der Maschine, und die Faserrichtung entscheidet mit darüber, ob eine Falzkante später sauber bricht. Sag uns früh, was Du planst, dann berücksichtigen wir das schon bei der Papierwahl. Zertifizierte Sorten gibt es inzwischen in jeder dieser Kategorien – ein verantwortungsvoll gewähltes Papier kostet Dich also keine Optik. Sag uns, wofür das Produkt gedacht ist und wie lange es halten soll, dann suchen wir gemeinsam aus.
Farbtreue, Konstanz und ein Stückpreis, der mit der Menge sinkt.
Fangen wir mit der Farbtreue an, denn dort merkt man den Unterschied zuerst. In Deinem Gestaltungshandbuch steht Deine Hausfarbe als HKS- oder Pantone-Nummer. Im Digitaldruck wird sie aus vier Grundfarben angenähert – meist gut, manchmal einen Hauch daneben. Im Offsetdruck rühren wir sie als Sonderfarbe an und lassen sie exakt realisieren. Dein Blau sieht in der Broschüre aus wie im Logo, nicht so ähnlich wie im Logo.
Dazu kommt die Konstanz innerhalb der Auflage. Bei 80.000 Katalogen darf der letzte Bogen nicht anders aussehen als der erste, und genau das leistet eine eingerichtete Offsetmaschine.
Was Du zwei Jahre später davon hast
Wir speichern Farbprofile und Einstellungen zu jedem Auftrag. Diese Speicherung sorgt dafür, dass eine Nachauflage aussieht wie die erste – auch wenn zwischendurch zwei Jahre liegen und in Deinem Haus inzwischen jemand anderes zuständig ist. Wir haben Zugriff auf den freigegebenen Stand, eine neue Freigabeschleife brauchst Du dafür nicht. Bei Katalogen, Magazinen und Serien, die über Jahre erscheinen, ist diese Verlässlichkeit oft mehr wert als ein Rabatt im Einkauf.
Der Offsetdruck lässt außerdem Veredelungen zu, die andere Verfahren nicht bieten: Prägung auf der Imagemappe, partieller Lack, der nur den Titel glänzen lässt, Stanzungen und Sonderformate. Solche Details entscheiden oft darüber, ob ein Produkt liegen bleibt oder mitgenommen wird – sie müssen aber von Anfang an eingeplant werden. Wird die Prägung erst nach dem Layout beschlossen, passt sie selten dorthin, wo sie wirken würde.
Ein letzter Punkt fällt meist erst im Projekt auf: Weil Druck, Weiterverarbeitung und Versand bei uns im Haus liegen, wandert Dein Auftrag nicht zwischen mehreren Betrieben. Mit optimierten Übergaben verkürzt das die Durchlaufzeit, spart Transportwege und Du hast einen Ansprechpartner für alles. Bei größeren Projekten planen wir die Entwicklung Deiner Printprodukte deshalb von der Idee bis zum Versandkarton gemeinsam durch.
Für Standardprodukte reichen größtenteils rund zwei Wochen. Bei Veredelung oder Sonderpapier plane mehr ein.
Der Druck selbst ist der kürzeste Teil. Zeit brauchen die Schritte davor und danach: Datenprüfung, Freigabe, Plattenbelichtung, Weiterverarbeitung, Versand. Zur Orientierung:
Flyer, Broschüren und andere Standardprodukte: etwa zwei Wochen ab Datenfreigabe
Sonderfarben, Veredelung oder ungewöhnliche Formate: drei bis vier Wochen
Sonderpapiere, die erst bestellt werden müssen: nach Rücksprache, weil hier die Lieferzeit den Takt vorgibt
Rechne vom Termin nach hinten
Ein Beispiel, das so aus unserem Arbeitsalltag stammen könnte: Die Mitgliederversammlung ist am 20., die Einladung soll am 6. im Briefkasten liegen. Rechnet man Postweg, Kuvertierung, Weiterverarbeitung und Druck rückwärts, brauchen wir Deine freigegebenen Daten nicht am 6., sondern eher Mitte des Vormonats. Wer diesen Rückwärtsplan einmal aufgeschrieben hat, gerät selten in Zeitnot. Die Verantwortung teilt sich dabei klar auf: Bis zur Freigabe liegt sie bei Dir, danach bei uns. Deshalb nennen wir Dir von Anfang an den letzten sinnvollen Freigabetermin, statt Dich raten zu lassen – und melden uns, wenn er näher kommt.
Zwei Dinge verkürzen den Weg erheblich. Erstens druckfertige Daten: drei Millimeter Beschnitt, CMYK statt RGB, Bilder mit ausreichender Auflösung. Stimmt das, entfällt eine ganze Korrekturschleife. Zweitens eine frühe Ansage, auch ohne fertige Datei – wir reservieren Maschinenzeit, sobald wir Auflage, Format und Termin kennen, und prüfen Deine Daten, bevor die Platten belichtet werden.
Wird es doch knapp, ruf uns an. Für kleine Mengen ist der Digitaldruck oft die Rettung, und weil wir für unsere regionalen Auftraggeber direkt in der Region Hannover produzieren, geht am Transportweg keine Zeit verloren.