Digitaldruck

Schnell, flexibel und hochauflösend: Unser Digitaldruck ist ideal für kleine bis mittlere Auflagen. Geeignete Druckerzeugnisse produzieren wir nach Blauer Engel DE-UZ 195 – in brillanter Qualität.

Was ist Digitaldruck?

SCHNELLER DRUCK –
BRILLANTE FLEXIBILITÄT

Digitaldruck ermöglicht hochwertige Ergebnisse bei kleineren Auflagen – schnell produziert, farbintensiv und ideal für individualisierte Anwendungen.

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Ideal für Visitenkarten, Flyer, Poster & Mailings

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Wirtschaftlich und flexibel ab Auflage 1

Dein Ansprechpartner

WIR BIETEN FLEXIBLE LÖSUNGEN
UND STARKE DRUCKERGEBNISSE

Digitaldruck ist ideal für schnelle, individuelle Projekte –
effizient, hochwertig und auf Wunsch personalisiert.
Ob Kleinserie oder Eilauftrag – wir liefern zuverlässig.

Sofortdruck & Kleinauflagen

Ideal für kleine Mengen mit kurzen Lieferzeiten – auch personalisiert.

Personalisierung & Variable Daten

Serienbriefe, Gutscheine oder QR-Codes – digitaler Druck kennt keine Grenzen.

On-Demand-Produktion

Drucken, wenn’s gebraucht wird – kann Lagerkosten und Überbestände reduzieren.

Blauer Engel DE-UZ 195

Digitaldruck auf zertifiziertem Recyclingpapier – geprüft je Auftrag, stark im Ergebnis.

WO DER DIGITALDRUCK SEINE VORTEILE AUSSPIELT

Digitaldruck eignet sich besonders für kleine Auflagen, personalisierte Inhalte und schnelle Umsetzung – bei höchster Qualität und effizienter Produktion.

Einzelstücke & Kleinserien
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Von Auflage 1 bis 500 – wirtschaftlich, flexibel, hochwertig.

Personalisierte Drucksachen
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Mailings, Namensdrucke, QR-Codes und Seriennummern problemlos umsetzbar.

Messeunterlagen & Handouts
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Schnell produziert – auch kurzfristig für Events, Schulungen & Tagungen.

Print-on-Demand für Online-Shops
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Druck erst bei Bestellung – ideal für Bücher, Poster oder Infomaterial.

Kostengünstig bei kleinen Auflagen
Kein teurer Platten- oder Rüstaufwand,
lohnt sich schon ab 1 Exemplar
Schnelle Produktionszeiten
Sofort startklar ohne lange Einrichtung,
ideal für „Print on Demand“
Personalisierung möglich
Jeder Druck kann individuell sein (z. B. mit Namen,
Codes, QR-Codes, Seriennummern)
Weniger Makulatur (Ausschuss) als beim Offsetdruck
Ohne Einrichtvorgang entfällt die Anlaufmakulatur, die im Offsetdruck vor dem ersten guten Bogen anfällt

ZWEI ZERTIFIKATE. ZWEI GELTUNGSBEREICHE.

Wir haben uns beiden Prüfungen gestellt: Der Blaue Engel DE-UZ 195 ist bei uns für den Offsetdruck und für den Digitaldruck ausgestellt. Er gilt für geeignete Druckerzeugnisse, geprüft je Auftrag, nicht für unser Unternehmen. In der Werbetechnik sind wir 3M Select Partner. Das ist eine Verarbeitungsqualifikation mit Garantieleistung, kein Umweltzeichen.

Offsetdruck

Klassischer Bogenoffsetdruck für höchste Ansprüche. Ideal für große Auflagen und brillante Qualität.

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Digitaldruck

Flexibler Digitaldruck für kleinere Auflagen. Schnell, individuell und perfekt für personalisierte Inhalte.

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Weiterverarbeitung

Von Falzen bis Stanzen – wir sorgen für den perfekten Feinschliff Deiner Druckprodukte.

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Werbetechnik

Plakate, Banner oder Fahrzeugbeschriftung – auffällige Werbung für jeden Einsatzbereich.

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Textilmanufaktur

Textildruck und Stickerei in Profiqualität – für Workwear, Events oder individuelle Kollektionen.

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Werbeartikel

Individuelle Werbemittel mit Deinem Branding. Je Artikel weisen wir Material, Recyclinganteil und vorhandene Zertifikate aus.

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Digitale Lösungen

Multimedia-PDFs, Webdesign und Web2Print – digitale Tools als Ergänzung zum Print.

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Lettershop

Personalisierung, Kuvertierung und Versand aus einer Hand – effizient und zuverlässig.

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UNTERNEHMEN

Wir sind mehr als eine Druckerei – wir sind Partner auf Augenhöhe. Lerne unser Team, unsere Standorte und unsere Philosophie kennen.

NACHHALTIGKEIT

Blauer Engel DE-UZ 195 für geeignete Druckerzeugnisse. Entdecke, welche Maßnahmen dahinterstehen und wofür sie gelten.

KARRIERE

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Häufige Fragen zum umweltfreundlichen Digitaldruck

Der Digitaldruck kommt ohne Druckform aus – und das verändert mehr als die Technik: Auflage, Termin und Umweltbilanz hängen daran. Eine Einordnung vorweg: Umweltfreundlich nennen wir Druckerzeugnisse, die den Blauen Engel tragen, das Umweltzeichen DE-UZ 195. Vergeben wird es von einer unabhängigen Stelle, nicht von uns. Wir erfüllen die Kriterien und lassen uns daran überprüfen.

Was versteht man unter einem Digitaldruck?

Druck ohne Druckform – Deine digitale Datei geht direkt in die Maschine.

Im Offsetdruck muss für jede Farbe zuerst eine Platte belichtet werden. Im Digitaldruck fällt dieser Schritt weg: Deine PDF-Datei wird verarbeitet und in einem Durchgang auf das Papier gebracht. Es gibt keine Druckform, die gewechselt werden muss, und deshalb auch keine Einrichtzeit, die sich erst ab einer bestimmten Menge rechnet.

Das klingt technisch, hat aber einen sehr praktischen Effekt. Wenn Du am Dienstag merkst, dass sich für die Schulung zwölf Personen mehr angemeldet haben, drucken wir Dir zwölf Mappen nach – nicht zweihundert, weil sich nur zweihundert rechnen würden. Und weil kein Rüstvorgang nötig ist, ist das erste Exemplar schon das fertige. Im Offsetdruck muss die Maschine erst eingefahren werden, und dabei landen die ersten Exemplare im Altpapier – diesen Vorlauf gibt es hier nicht.

Wo die Grenzen liegen

Nicht jeder Auftrag gehört in den Digitaldruck. Bei sehr großen Auflagen eignet sich ein anderes Druckverfahren, denn dann wird der Offsetdruck pro Exemplar schlichtweg günstiger, weil sich dort die Fixkosten auf viele Bogen verteilen. Und eine Hausfarbe als Sonderfarbe lässt sich im Digitaldruck nur annähern, nicht anrühren – meist sehr gut, aber eben angenähert.

Für alles darunter spielt das Verfahren seine Stärken aus: hohe Druckqualität ab dem ersten Exemplar, kurze Produktionszeiten und die Möglichkeit, jedes einzelne Stück anders zu gestalten.

Typisch sind deshalb Tagungsunterlagen, Poster, Namensschilder, Gutscheine, Schulungsmaterial und kurzfristige Nachdrucke – also Druckprodukte, die schnell gebraucht werden und deren Inhalt sich ändert. Weil die digitale Vorlage erhalten bleibt, lassen sich Druckprodukte in der Produktion jederzeit aktualisieren, ohne dass etwas Gedrucktes wertlos wird. Für Kleinauflagen ist der Digitaldruck damit meist die erste Wahl. Nenn uns Menge und Termin, dann ordnen wir Deinen Auftrag ehrlich ein – auch wenn das Ergebnis lautet, dass er in den Offsetdruck gehört.

Welche Technologien werden beim Digitaldruck eingesetzt?

Zwei Drucktechnologien teilen sich den Markt – und für die Umweltbilanz macht der Unterschied mehr aus, als man vermutet.

Im Bogendruck arbeiten wir mit Tonertechnik, der traditionellen Variante im Digitaldruck. Das Bild wird elektrostatisch auf eine Trommel geschrieben, feine Tonerpartikel haften an den geladenen Stellen und werden anschließend mit Hitze auf dem Papier fixiert. Anders als flüssige Druckfarben ist Toner ein trockenes Pulver – deshalb fühlt sich ein frischer Druck manchmal noch leicht erhaben an, wenn Du mit dem Finger darüberstreichst. Moderne Systeme arbeiten dabei so präzise, dass feine Linien und kleine Schriftgrade sauber stehen.

Die zweite Technik ist der Inkjet: Düsen sprühen winzige Tropfen wasserbasierter Tinte auf. Solche Tinten trocknen durch Verdunsten. Flüchtige organische Verbindungen entstehen dabei deutlich seltener als bei lösemittelhaltigen Systemen. UV-härtende Tinten kommen vorwiegend im Großformat zum Einsatz, auf Folie und Planen – nicht im Bogendruck.

Was an der Technik ökologisch zählt

Vor allem, was sie nicht braucht. Im Digitaldruck gibt es kein Feuchtwerk, also auch kein Feuchtwasser mit Alkoholzusatz. Es gibt keinen Farbwechsel, für den Walzen mit Waschmittel gereinigt werden müssten. Ein ganzer Kreis von Chemikalien, der im Offsetdruck zum Alltag gehört, existiert hier einfach nicht. Schädliche Stoffe sind im Blauen Engel ohnehin ausgeschlossen – für zertifizierte Aufträge verwenden wir ausschließlich Verbrauchsmaterialien nach den Kriterien des Blauen Engel.

Dafür braucht die Fixierung Wärme, und Wärme treibt den Energieverbrauch. Der Digitaldruck ist deshalb nicht pauschal grün, sondern grüner bei kleinen Mengen. Entscheidend ist am Ende Deine Menge – und die rechnen wir Dir gern durch.

Der Punkt, über den kaum jemand spricht

Tonerdrucke gelten im herkömmlichen Recyclingprozess als schwerer deinkbar als Offsetdrucke, weil sich der Toner nicht so leicht von der Faser löst. Das ist der unbequeme Teil einer nachhaltigen Bilanz, und wir sagen ihn lieber selbst. Genau deshalb stellt der Blaue Engel Anforderungen an die Rezyklierbarkeit. Bei jedem Auftrag, den wir mit dem Blauen Engel produzieren, ist dieser Punkt mitgeprüft – und deshalb ist es nicht gleichgültig, welche Materialien zusammenkommen.

Für Drucksachen mit kurzer Lebensdauer – Formulare, Aushänge, Tagungsunterlagen – ist genau das entscheidend: Sie werden nach Gebrauch entsorgt und sollen sich möglichst gut wiederverwerten lassen. Produzieren wir Deinen Auftrag nach den Kriterien des Blauen Engels, sind Papier und Fixierung darauf abgestimmt.

Was macht den Digitaldruck umweltfreundlich?

Vor allem, dass er nichts verbraucht, was er nicht braucht.

Der größte Unterschied entsteht bereits am Anfang. Weil keine Druckplatten belichtet werden, entfallen die Aluminiumplatten und die Chemikalien, die für ihre Entwicklung erforderlich sind. Und weil nicht eingerichtet werden muss, entsteht keine Anlaufmakulatur – jener Abfall, der beim Offsetdruck vor dem ersten guten Bogen anfällt. Je kleiner die Auflage, desto stärker wiegt dieser Wegfall: Bei 300 Exemplaren wäre die Anlaufmakulatur im Offsetdruck ein erheblicher Anteil des gesamten Auftrags.

Dazu kommen mehrere kleinere Stellschrauben, die zusammen wirken:

Energie: Erneuerbare Quellen decken unseren Strombedarf zu 100 %, einen Teil davon erzeugen wir über die eigene Photovoltaikanlage. Energieeffiziente Maschinen reduzieren den Verbrauch pro tausend Seiten.
Papier: Recyclingpapier ist im Digitaldruck längst Standard und für nahezu jedes Produkt verfügbar.
Verbrauchsmaterial: Toner- und Tintenbehälter gehen in Rücknahmesysteme, statt im Abfall zu landen.
Wege: Unsere drei Standorte in der Region Hannover halten die Transporte kurz.

Eine nachhaltige Produktion entsteht also nicht aus einer einzelnen Maßnahme, sondern aus der Summe. Ressourcenschonende Abläufe sind bei uns Standard, keine Zusatzoption – und diese Prozesse hören nicht am Druckprozess auf: Wir trennen Reststoffe konsequent für das Recycling, halten den Materialeinsatz auf minimaler Menge, haben die Einrichtung über Jahre optimiert und prüfen effiziente Abläufe regelmäßig nach. Umweltschutz in der Druckproduktion besteht aus vielen ressourcenschonenden Entscheidungen, von denen Du einzeln keine bemerkst.

Verantwortung zu tragen, heißt hier vor allem: nicht mehr drucken als nötig und die Ressourcen schonen. Und weil wir nichts behaupten wollen, was sich nicht rechnen lässt: Bei sehr großen Mengen ist der Offsetdruck pro Exemplar sparsamer. Kleine und mittlere Auflagen dagegen sind die Domäne des Digitaldrucks – dort fällt der ökologische Vorteil deutlich aus. Wer bedarfsgerecht bestellt, kann also nachhaltig wirtschaften. Nenn uns Deine Menge, dann rechnen wir Dir vor, welches Verfahren weniger Material und Energie bindet und damit die geringere Umweltbelastung verursacht.

Welche Papiere eignen sich für den Digitaldruck?

Fast alle – aber nicht jede Sorte läuft in jeder Maschine.

Das ist der Punkt, an dem sich der Digitaldruck vom Offsetdruck unterscheidet. Toner wird aufgeschmolzen und muss auf der Oberfläche haften, Tinte muss kontrolliert einziehen. Sehr stark strukturierte oder besonders beschichtete Papiere verursachen dabei manchmal Probleme, die im Offsetdruck keine wären. Deshalb gibt es von vielen Sorten eine digitaltaugliche Variante derselben Reihe.

In der Praxis sieht das so aus: Du bringst ein Muster von Deiner letzten Broschüre mit und möchtest dieselbe Sorte für 200 Nachdrucke. Manchmal geht das direkt, manchmal empfehlen wir die digitaltaugliche Schwester – optisch kaum zu unterscheiden, technisch der sichere Weg.

Recyclingpapier ist hier kein Kompromiss

Für Flyer, Mailings, Formulare und Tagungsunterlagen greifen wir meist zu Recyclingpapier. Papiere mit dem Blauen Engel bestehen ganz oder überwiegend aus Altpapier: Sorten nach DE-UZ 14a garantiert zu 100 %, Sorten nach DE-UZ 72 überwiegend, in der Praxis meist ebenfalls vollständig. Die Faser ist also bereits recycelt und geht anschließend erneut in den Kreislauf – was Du am fertigen Druck nicht siehst. Die Vorstellung, dass solches Papier grau ist und im Digitaldruck streift, stammt aus den Neunzigern – heute gibt es hohe Weißgrade und zertifizierte Sorten für nahezu jeden Zweck. Umweltfreundliche Alternativen mit Blauem Engel oder FSC gibt es inzwischen in jeder Kategorie, und umweltschonend hergestellte Sorten sind längst kein Nischenprodukt mehr.

Für hochwertige Mappen, Einladungen und Verpackungen wird bei uns FSC-zertifizierter Frischfaser verwendet, wenn Volumen oder Steifigkeit gebraucht werden. Ein Hinweis dazu: FSC belegt die Herkunft der Fasern, ist aber kein staatliches Umweltzeichen. Produkte auf FSC-Frischfaser bewirbst Du deshalb mit der Faserherkunft, nicht pauschal als umweltfreundlich. Wir sagen Dir bei der Papierwahl, welche Aussage jeweils trägt.

Wie ein Papier hergestellt wird, steht dabei nicht auf dem Bogen. Bei zertifizierten Sorten kannst Du es nachlesen – wir nennen Dir auf Anfrage Herstellung und Herkunft jeder Sorte, die bei Deinem Auftrag verwendet wird. Und weil im Digitaldruck kein Rüsten anfällt, ist ein Testdruck schnell gemacht: Wir drucken Dein eigenes Motiv auf zwei oder drei Kandidaten, dann entscheidest Du am fertigen Blatt statt an der Musterkollektion.

Welche Zertifizierungen gibt es für umweltfreundlichen Digitaldruck?

Der Blaue Engel ist der Maßstab – und er gilt nicht automatisch für beide Verfahren.

Hier entstehen die meisten Missverständnisse. Der Blaue Engel für Druckerzeugnisse wird pro Verfahren geprüft. Ein Betrieb kann für den Offsetdruck zertifiziert sein und für den Digitaldruck nicht – das Zeichen auf der Website sagt Dir also noch nicht, ob es für Deinen nachhaltigen Auftrag gilt. Frag deshalb immer nach der Registriernummer und nach dem Umfang – umweltbewusste Auftraggeber machen das inzwischen standardmäßig.

Unsere Druckerzeugnisse sind in beiden Verfahren zertifiziert. Bundesweit gilt das nur für wenige Betriebe. Wichtig zu wissen: Die Zertifizierung Blauer Engel wird nicht einmalig erteilt, sondern kontinuierlich überprüft und ist beim Umweltdruckhaus somit immer aktuell.

FSC, ISO, EMAS: wer was prüft

FSC betrifft nicht den Betrieb, sondern das Material. Das Siegel verfolgt den Weg der Fasern vom Wald bis zum Bogen und belegt, dass die Bewirtschaftung kontrolliert abläuft. Über Energie oder Verbrauchsmaterial in der Halle sagt es nichts. Managementsysteme wie ISO 14001 oder EMAS prüfen wiederum die Abläufe, nicht das einzelne Produkt. Erst zusammen ergeben diese Standards ein vollständiges Bild.

Zur Kompensation noch ein Wort, weil sie häufig mit Zertifizierung verwechselt wird: Über ClimatePartner unterstützen wir anerkannte Klimaschutzprojekte. Das gleicht Emissionen aus, verhindert sie aber nicht. Deshalb steht bei uns bewusst die Vermeidung vorn und der Ausgleich hinten: erst Strom aus erneuerbaren Quellen, eigene Photovoltaik und Abwärmenutzung, dann der Ausgleich für den Rest.

Für Deine Texte ist dabei eine Grenze entscheidend. Was wir im Betrieb tatsächlich reduzieren, gehört zu Deinem Druckerzeugnis und darf so genannt werden. Der ausgeglichene Rest bleibt eine Maßnahme unseres Hauses und wird kein Merkmal Deiner Broschüre. Der Blaue Engel prüft die Reduktion, nicht den Ausgleich, und deckt Aussagen zur Klimabilanz deshalb nicht ab.

Verantwortungsvolles Verhalten erkennst Du daran, dass jemand von außen hinschaut. Was für eine umweltfreundliche Druckerei zählt, sind deshalb transparente Zertifikate mit Prüfstelle und Nummer – und eine nachhaltige Druckproduktion, die diese Prüfung übersteht. Unsere Nachweise schicken wir Dir auf Anfrage zu – auch dann, wenn Du am Ende nicht bei uns bestellst.

Umweltfreundliche Drucksachen

Druckerzeugnisse, die wir nach DE-UZ 195 produzieren, tragen den Blauen Engel und dürfen umweltfreundlich genannt werden.

Ab dem 27. September 2026 müssen sich umweltfreundliche Werbeaussagen belegen lassen. Die EU-Richtlinie 2024/825, kurz EmpCo, schränkt vage Umweltversprechen und selbst geschaffene Siegel stark ein: Allgemeine Aussagen wie „umweltfreundlich" oder „grün" sind nur noch zulässig, wenn eine geprüfte ökologische Leistung dahintersteht. Offizielle Typ-I-Umweltzeichen erkennt die Richtlinie ausdrücklich an – umweltfreundliche Druckerzeugnisse mit dem Blauen Engel sind damit von der Einschränkung ausgenommen.

Eine Aussage kennt die Richtlinie dagegen gar nicht mehr: Ein Produkt darf nicht als klimaneutral bezeichnet werden, wenn die Neutralität auf dem Ausgleich von Emissionen beruht. Hier hilft kein Nachweis, weil nicht der Beleg fehlt, sondern die Aussage selbst nicht trägt. Für die Druckindustrie ist das die größte Umstellung, denn „klimaneutral gedruckt" gehörte lange zum Standardrepertoire. Auf Deinen Drucksachen ersetzen wir die Formulierung durch das, was tatsächlich geprüft ist.

Den Blauen Engel vergibt die RAL gGmbH im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die Kriterien entwickelt das Umweltbundesamt; für Druckerzeugnisse gelten sie unter der Kennung DE-UZ 195. Die ökologische Prüfung kommt also von außen, nicht von uns. Wir zertifizieren niemanden und vergeben kein eigenes Siegel – wir erfüllen allerdings die Kriterien und lassen uns daran messen.

Auswirkungen auf Deine Produkte

Was Du bei uns mit dem Blauen Engel drucken lässt, darfst Du umweltfreundlich nennen – Deine Broschüre, Deine Flyer, Dein Magazin. Nicht abgedeckt sind Dein Unternehmen, Deine Marke, Produkte, die woanders hergestellt werden, und Drucksachen, die aus anderen Gründen ohne das Umweltzeichen laufen. So kannst Du umweltfreundliche Drucksachen bewerben, ohne selbst ein Verfahren zu durchlaufen – und eine nachhaltige Beschaffung mit Registriernummer belegen statt mit einer Absichtserklärung.

Warum ist bedarfsgerecht drucken nachhaltiger?

Weil nichts gedruckt wird, was später ungelesen entsorgt wird.

Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, war aber jahrzehntelang unwirtschaftlich. Die Rechnung war einfach: Je größer die Auflage, desto günstiger das Stück. Also wurden 2.000 Flyer bestellt, obwohl 300 gereicht hätten – und die restlichen 1.700 lagen zwei Jahre im Schrank, bis die Telefonnummer nicht mehr stimmte. Genau diese Logik dreht der Digitaldruck um.

Du kannst nachhaltig auf Abruf produzieren: 300 Exemplare heute, 300 im nächsten Quartal, mit aktualisierten Zahlen. Weil wir Deine digitalen Daten und die Farbeinstellungen archivieren, läuft ein Nachdruck ohne neue Freigabeschleife – diese Speicherung spart Dir jedes Mal eine Runde, und wir haben Zugriff auf den freigegebenen Stand. Für Onlineshops, Schulungsmaterial oder Infobroschüren heißt das: kein Lager, kein Vernichten, keine veralteten Bestände – eine nachhaltige Rechnung, weil nichts gedruckt wird, was später im Container landet.

Personalisierung ist auch Mengenreduktion

Der zweite Punkt wird selten als ökologisch gesehen, ist es aber. Wer 4.000 Mailings an alle verschickt, druckt einen großen Teil für den Papierkorb. Wer 1.200 personalisierte Anschreiben an die richtigen Empfänger schickt, spart Papier, Porto und Zeit – und trifft die Empfänger genauer. Namen, Codes, regionale Varianten und variable Textbausteine gehören im Digitaldruck zum Verfahren – Aufwand entsteht bei der Aufbereitung Deiner digitalen Datenliste, nicht am Druck selbst. Umweltbewusste Auftraggeber nutzen genau das, um die Menge zu senken statt die Wirkung – eine nachhaltige Entscheidung, die zugleich Papier und Porto spart.

Dazu kommt der Nachweis. Deine Drucksachen tragen das Umweltzeichen, und die Unterlagen dazu bekommst Du mit dem Auftrag. So kannst Du belegen, dass Dein umweltbewusstes Handeln auf Fakten basiert, statt es nur zu sagen – und Deine Printprodukte leisten einen Beitrag, den Du mit Unterlagen belegen kannst. Genau das ist der Punkt: Auf diese Weise lassen sich Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz verbinden, statt sie gegeneinander abzuwägen. Nachhaltiger als eine bedarfsgerechte Auflage wird es kaum.

Wie weit im Voraus sollten Digitaldruck-Aufträge aufgegeben werden?

Für einfache Produkte reichen oft zwei bis drei Werktage. Mit Weiterverarbeitung plane etwas mehr ein.

Gedruckt ist Dein Auftrag schnell. Zeit kosten die Schritte davor und danach: Deine Freigabe, unser Datencheck, Schneiden und Binden, am Ende der Versand, das sind alles Praktiken, die Zeit in Anspruch nehmen. Zur Orientierung:

Flyer, Aushänge und einfache Broschüren: zwei bis drei Werktage ab Datenfreigabe
Produkte mit Klebebindung, Ringösen oder Sonderformat: etwa eine Woche
Personalisierte Sendungen mit Versand über unseren Lettershop: nach Rücksprache, weil hier die Datenaufbereitung mitzählt

Der häufigste Grund für Zeitdruck

Er entsteht fast immer aus derselben Frage. Die meisten fragen uns, wann etwas fertig ist. Nützlicher wäre: Wann muss es wo sein? Für 120 Tagungsmappen zum 14. sieht die Rechnung dann so aus – Anlieferung am 12., Bindung am 11., Freigabe am 8., Daten bei uns am 7. Fünf Zeilen, einmal notiert, ersparen später drei Telefonate.

Am meisten Zeit gewinnst Du bei den Daten. Ein PDF in CMYK mit drei Millimetern Beschnitt und ausreichend aufgelösten Bildern läuft ohne Rückfrage durch. Und bei personalisierten Sendungen entscheidet die Adressliste: einheitliche Spalten, keine Dubletten, Umlaute korrekt. Daran hängt in der Praxis mehr Zeit als am Druck selbst.

Und wenn es trotzdem eng wird: Ruf an, statt zu mailen. Kurzfristige Aufträge sind die Stärke des Digitaldrucks, und weil wir regional produzieren, geht auf dem Transportweg keine Zeit verloren. Und wenn ein Auftrag über Nacht produziert werden muss, sag es direkt am Telefon – dann prüfen wir, was sich in der Planung noch verschieben lässt, statt Dich auf den Standardweg zu setzen.

Reden wir über Dein Vorhaben

Du weißt, was Dein Produkt leisten soll. Wir wissen, was auf der Maschine passiert. Zusammen kommt dabei die Lösung raus, die zu Deinem Budget, Deiner Deadline und Deinem Anspruch passt. Ruf an und beschreib Deine Idee einfach in eigenen Worten.

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